Zum Jahreswechsel – ein Rückblick auf 2016

Ein Wander- und Reisejahr neigt sich seinem Ende zu und an den oft grauslichen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ergibt sich damit die Gelegenheit das Jahr 2016 noch einmal im Rückblick zu betrachten.

Gleich am zweiten Tag des Jahres brach ich zu einer ca. dreiwöchigen Reise durch Vietnam und Kambodscha auf. Klimatisch für Mitteleuropäer noch erträglich, wird der Tourist dort durch das Herumklettern auf diversen riesigen Tempelanlagen konditionell doch einigermaßen auf die Probe gestellt.

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in der Halong-Bucht

Wieder back at home spazierte ich gleich Anfang Februar an einem Vormittag auf dem Wiener Rundumadum-Wanderweg am südlichen Stadtrand. Zu Frühlingsbeginn folgten dann Tagestouren in flachem und leicht hügeligen Gebiet zwischen Neusiedler See und der Buckligen Welt (auf einer Variante des Zentralalpenweges und auf dem Ostösterreichischen Grenzlandweg). Der Blick von der Aussichtsplattform der Hutwischwarte darf dabei als Höhepunkt gelten.

Im April hatte ich eigentlich vor, ein paar Tage auf dem Österreichischen Jakobsweg zu verbringen, Regen und Schnee in Oberösterreich und Salzburg erzwangen allerdings eine Verschiebung dieses Vorhabens um etwa drei Wochen. Genau am Muttertag war’s aber dann so weit und ich bewältigte die Strecke von Wels nach Salzburg (Stadt) in viereinhalb Tagen. So nebenbei machte ich auch eine nette Bekanntschaft mit einer Jakobspilgerin, die es im weiteren Jahresverlauf noch bis nach Finisterre schaffen sollte.

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Wallfahrtskirche Maria Plain bei Salzburg

Ich blieb im Frühsommer dann gleich beim Pilgern und konnte Anfang Juli den Burgenländischen Mariazellerweg abschließen. Dazwischen trieb ich mich auch noch auf der Hohen Wand herum. Das oft feuchte Wetter im Juni und Juli hielt mich von der Fortsetzung des Zentralalpenweges ab, schließlich wäre ja die Überschreitung der Wölzer Tauern geplant gewesen – ein nicht gerade einfaches Unterfangen.

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Burgenländischer Mariazellerweg: bei der Mamauwiese

Ende August konnte ich dann aber wenigstens ins ‚Steinerne Meer‘ aufbrechen und damit ein wenig auf dem Nordalpenweg weiterbringen, auch wenn der Regen beim Gasthof ‚Hirschbichl‘ dem ganzen ein leicht vorzeitiges Ende bereitete.

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der Nordalpenweg durchs Steinerne Meer beim Ingolstädter Haus

Die vielen aus dem Sommer übrig gebliebenen Urlaubstage ermöglichten mir dann im Frühherbst meine erste richtige Weitwanderung und wieder sollte es der Österreichische Jakobsweg sein. Für den Abschnitt zwischen Salzburg (Stadt) und Rankweil in Vorarlberg brauchte ich 15 Tage. Auch wettermäßig lag ich in der Region Salzburg, Tirol und Vorarlberg  zu diesem Zeitpunkt genau richtig. Diese Tour sehe ich auch als Testlauf für meine neue Herangehensweise an die Weitwanderwege: Länger am Stück auf einem Weg unterwegs sein.

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Österreichischer Jakobsweg: der Maiensee am Arlberg

Die eine oder andere Tageswanderung runden das Wanderjahr 2016 ab. Jetzt ganz am Ende des Jahres kehrte ich wieder zum Anfang zurück und erledigte ein Teilstück des Wiener Rundumadum-Wanderweges. Diesmal im nordwestlichen Teil der Stadt.

Bleibt mir nur noch allen Leser(inne)n einen guten Rutsch ins (Weit-)wander- und Reisejahr 2017 zu wünschen.

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