WWW 07 – Tage 9 bis 14: Von Retz nach Hainburg

Nur wenige Tage nach der Unterbrechung am 07er in Retz kehre ich wieder dorthin zurück. Verkehrstechnisch ist diese Grenzlandregion für niederösterreichische Verhältnisse mit Öffis sehr gut zu erreichen. Gerade einmal eine Stunde benötigt der Regionalzug von mir daheim bis ins nordwestliche Weinviertel.

Wandertechnisch gilt es für mich, bestehende Lücken zwischen Retz und Hainburg an der Donau zu schließen. Deshalb reihen sich die Tourentage auch nicht chronologisch aneinander:

  • 15.04.2015: Retz – Haugsdorf – Mailberg – Patzmannsdorf
  • 16.04.2015: Patzmannsdorf – Oberleis – Ernstbrunn – Großrussbach
  • 08.05.2015: Großrussbach – Manhartsbrunn – Langenzersdorf
  • 01.03.2009: Langenzersddorf – Wien Reichsbrücke – Groß-Enzersdorf
  • 12.11.2009: Groß-Enzersdorf – Schönau – Orth an der Donau
  • 20.03.2013: Orth an der Donau – Eckartsau – Hainburg an der Donau

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Teilstrecken würde den Rahmen dieses Artikels allerdings sprengen und für die Leser(innen) eher langweilig wirken. Darum beschränke ich mich beim Text auf das Wesentliche und rücke die Bilder in den Vordergrund.

Ich starte bereits früh beim Retzer Bahnhof, schließlich wollen bis Patzmannsdorf, wo ich im Gasthof Hammermüller ein Zimmer vorreserviert habe, ungefähr 38 Kilometer an Wegstrecke bewältigt werden.

Die Markierungen leiten mich aus Retz heraus an Obernalb vorbei und durch Unternalb säumen zahlreiche Weinkeller sowie Buschenschanken meinen Weg bis zum Seebach, dem ich hin zu einer markanten Erhebung – dem „Grupferten“ – folge.

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schon beim „Grupferten“ – Retz ist schon weit weg

Die Landschaft wird nun etwas welliger, wobei ich bis nach Ragelsdorf auf den Höhen unterwegs bin. Ragelsdorf selbst ist unauffällig, gleich danach biege ich jedoch in die Weingärten ab, unterquere die B 303 und erreiche eine Straße.

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Weingärten und Obstkulturen – Retz ist schon gaaanz weit weg

Der Straße folge ich linkerhand nur kurz, denn bald weist die Markierung nach rechts hin zum Hutberg. Von da oben ist auch Znaim jenseits der Grenze deutlich zu erkennen. Dann wendet sich der Weg deutlich Richtung Süden bzw. Südosten zunächst durch eine längere, aber sehenswerte Kellergasse in Haugsdorf.

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in Haugsdorf angekommen – Kellergasse in Frühlingsfarben

Ein Blick auf die Wanderkarte und ein geöffnetes Café lassen mich nicht lange überlegen und meine Mittagsrast findet in Haugsdorf statt. Gleich danach schließt ein etwas unschöner kurzer Abschnit entlang einer stärker befahrenen Straße bis an den Ortsrand von Alberndorf an. Ich befinde mich jetzt kurzzeitig im Pulkautal.

Das nächste Ziel ist der Buchberg, mit seinen 417m der erste nennenswerte Höhenzug im Weinviertel. Der Weg dorthin zieht sich allerdings ein wenig.

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Wege zum Buchberg – nicht für jeden ist die Wahl hier leicht; ich nehme den rechten

Bei einer Weggabelung zweige ich halbrechts ab hin zum ‚Toten Mann‘ (ist mir der beim Weitwandern nicht schon einmal untergekommen?), dann gelange ich durch den Locatelliwald zum Grigelkreuz und weiter zu einem Wildschweingehege. Und was macht der 07er? Er führt geradewegs durchs Gehege hindurch. Ich nehme aus meinen Augenwinkeln eine komplette Wildschweinfamilie wahr, die in etwa zehn Metern Entfernung ein Stück mit mir parallel mitläuft, schließlich aber wieder im Wald verschwindet ohne sich weiter für mich zu interessieren. So nahe bin ich den Viechern noch nie gekommen, trotzdem bin ich erleichtert, als ich ein wenig unterhalb des Buchberggipfels den Zaun wieder überklettern darf. Vom Gipfelkreuz begebe ich mich hurtig wieder hinunter und habe bald eine tolle Aussicht auf Mailberg und die folgenden Stationen inklusive der Leiser Berge.

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Mailberg – in der Ferne zeichnen sich am rechten Bildrand bereits die Leiser Berge ab

Die Höhepunkte von Mailberg und Diepolz sind deren Kellergassen. Ansonsten ist es eine recht eintönige Angelegenheit. Zwischen Diepolz, Großharras und weiter bis zum ‚Patzmannsdorfer Graben‘, welcher von einem Kanal durchzogen wird muss ich sogar die Straße benützen, wo nicht gerade gemächlich dahingeglitten wird (landwirtschaftlicher Fuhrpark einmal ausgenommen). Direkt wohltuend ist anschließend der Wiesenpfad entlang des Kanals – auch meiner geschundenen Fusssohlen wegen.

Quartier und Wirtsstube sind in Patzmannsdorf nicht unter einem Dach untergebracht, sondern die Unterkunft befindet sich ungefähr 150 – 200m abseits. Sehr gemütlich und mit tollem Frühstück, muss ich sagen.

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Der Gasthof Hammermüller in Patzmannsdorf

Das reichhaltige Frühstück verzögert dann auch meinen Aufbruch am nächsten Morgen etwas, ist aber nicht weiter problematisch. Gleich nach Patzmannsdorf betrete ich via Schlossberger Kellergasse einen riesigen Wald. Über eine lange Forststraße steuere ich den nächsten Ort Oberleis an. Ein längerer Wildzaun rechter Hand sowie ein paar Wegkreuze und Bildstöcke am linken Wegesrand sind die einzige Abwechslung. Unweit vom Fischerkreuz erreiche ich wieder eine Asphaltstraße. Eine Schottergrube ist noch zu passieren und schließlich strebe ich über einen Feldweg Oberleis zu, wo mein Weg auch mit dem Weinviertler Jakobsweg zusammentrifft.

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endlich in Oberleis

Ich habe keine Ahnung, ob es sich bei der Oberleiser Kirche um eine Jakobskirche handelt, den Weinviertler Jakobsweg werde ich mir aber ohnehin irgendwann einmal vornehmen, spätestens da werde ich diese Wissenslücke dann ausmerzen. Jetzt ist mir einmal die Aussichtswarte am Hügel, welcher sich Oberleiser Berg nennt, wichtiger. Ganz kurz geht es sehr steil hinauf, werde oben aber mit einem netten, aussichtsreichen Pausenplätzchen für die Mühe belohnt.

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Aussicht vom Oberleiser Berg

Die kurze Pause nutze ich zum Kartenstudium, weil der ursprüngliche Weg nach Ernstbrunn durch den Ernstbrunner Wald wegen eines Wolfsgeheges nur noch sehr umständlich und weit ausholend ans Ziel führt. Laut Empfehlung vom Österreichischen Alpenverein sollen Wanderer dem Weinviertler Jakobsweg über Steinbach nach Ernstbrunn folgen. Ich halte mich also brav an diesen Vorschlag und fahre gut damit. Lediglich die letzten 200m vor der Ortstafel von Ernstbrunn sind unangenehm, weil die LKW von der nahen Kalkgrube den Fußgängern relativ nahe kommen. Mittlerweile dürfte sich die Routenführung des 07ers auch offiziell an jene des Pilgerweges anlehnen.

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in Ernstbrunn

Kurz vor dem Hauptplatz kann ich einer Pizzeria nicht widerstehen und komme so zu einer etwas längeren Pause. Wieder am Weg, dreht der Wind ab Gebmanns ordentlich auf. Wohl nicht allzu selten hier, denn bereits auf der nächsten Hügelkuppe nahe Hipples erblicke ich den ersten Windpark auf der Tour.

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die ersten Windräder bei Hipples

Ab Hipples verläuft der  (damalige) markierte Weg über mehrere Kilometer auf der Straße und das auch noch sehr windausgesetzt, während der Pilgerweg in die Felder hinein abbiegt. Immerhin habe ich freie Sicht zurück  zu den Leiser Bergen, so dass noch dieses Foto entsteht.

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zu den Leiser Bergen schauen

Die Straße neigt sich am Ende abwärts und führt direkt nach Großrussbach hinein, wo diese Tagesetappe ihr Ende findet. Die Fortsetzung folgt dann drei Wochen später.

Aus dem Ort geht es hinter der Kirche und deren angeschlossenen Friedhof in den Wald hinein, der jetzt im Mai schon ein recht üppiges grünes Kleid trägt. An diesem kann ich mich allerdings nicht sehr lange erfreuen, da verlasse ich den Wald wieder und marschiere auf der Straße in das langezogenen Hornsburg hinein und etwas später auf der Route des Eurovelo 9- Radweges wieder hinaus bis zur Kreuzung nahe der Luisenmühle, wo ich Richtung Unterolberndorf auf einem Waldpfad neben der Straße weitergehe. Unmittelbar am Ortseingang folge ich einem Wiesenweg hinauf zum Glockenberg.

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Abzweigung hinauf zum Glockenberg

Der Forstweg über den Glockenberg ist meist schnurgerade mit lediglich zwei nennenswerten Abzweigungen nach Wurnitz und nach Schleinbach. Oben ist er eher abgeflacht, so dass ich genau auf den höchsten Punkt acht geben muss. Für ein kurzes Stück verengt sich der Weg zu einem schmalen, durch die Büsche  führenden Pfad, bevor sich der grüne Schlauch wieder öffnet und via Forstweg rasch in eine Asphaltstraße mündet.

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ein schmaler Waldpfad – so könnte es öfter dahingehen

Die nächsten Kilometer verbringe ich auf besagter Asphaltstraße, die auf einer Anhöhe verläuft und Blicke hinunter ins Kreuttal und zu den Gemeinden Schleinbach, Ulrichskirchen sowie Wolkersdorf – zum Teil erkennbar an ihren Raiffeisen Lagerhaus Türmen – erlaubt. Auf der Höhe neben der Straße dominiert das Gelb der Rapskulturen. Irgendwann – nach einer gefühlten Ewigkeit – laufe ich dann in Manhartsbrunn ein. Ich will etwas essen, kann jedoch kein geöffnetes Lokal ausfindig machen. Dafür bekomme ich aber einen tollen Fernblick auf die Wiener Skyline geboten. Weit ist’s nimmer bis zur Donau.

Ich verlasse Manhartsbrunn schleunigst und finde mich schnell in einem Waldstück ohne jegliche Aussicht wieder. In welligem Auf und Ab trabe ich vor mich hin, alles wird mit der Zeit recht monoton hier. Aus meiner Monotonie werde ich dann erst wieder beim Stetter Berg gerissen, was zum einen am in der Wiese stehenden Rastbankerl liegt, andererseits an der sich nun wieder bietenden Aussicht ins Umland.

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am Stetter Berg

Nach kurzer Pause steige ich vom Stetter Berg herab (dauert nur wenige Minuten) und bin inmitten eines Dickichts – nein nicht im Unterholz, sondern das Dickicht befindet sich ca. zehn bis zwanzig Meter oberhalb von mir. Es sind die vielen surrenden Hochspannungsleitungen, die hier so gehäuft vorkommen, das beinahe schon der Blick auf die Kommunen und die landwirtschaftlichen Kulturen verstellt wird.

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„Stromviertel“

Die Dominanz der Energiewirtschaft nahe Königsbrunn ist nicht nach meinem Geschmack, also höchste Zeit dass ich endlich auf den Bisamberg hinauf komme. Zuvor ist aber noch der Weinort Hagenbrunn angesagt, erst dann steige ich auf einem teils gepflasterten Weg in Richtung Elisabethhöhe empor – ob der Aussicht zur Burg Kreuzenstein nicht ohne auf den Auslöser meiner Kamera zu drücken.

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aussichtsreicher Bisamberg – hier Burg Kreuzenstein

Diese Aufstiegsvariante von Hagenbrunn aus ist eher neu für mich, habe sie zumindest nicht in Erinnerung. Die Elisabethhöhe bin ich bisher nur über den „Magdalenenhof“ gegangen, ab dem GH Gamshöhe kommt mir das Terrain wieder vertrauter vor. Oben angekommen bietet sich mir eine Aussicht bis weit ins Tullner Feld hinein. Ein ähnlich gutes Panorama bietet sich dem Wanderer im Südosten, wenn die Sonne im Westen steht.

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auf der Elisabethhöhe mit Aussicht ins Donautal

Bis Langenzersdorf hinunter habe ich nur noch einen kurzen serpentinenartigen Hohlweg zu meistern, aber bei trockenen Verhältnissen kein Problem.Der 07er durch das Weinviertel ist damit abgehakt und der Weg führt im Anschluss beim Einlaufbauwerk auf die Donauinsel und verbleibt dort bis zur Steinspornbrücke. Die Strecke durch Wien bis Groß-Enzersdorf wird von mir im Spätwinter begangen, da begegnen einem nicht so viele Freizeitsportler.

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auf der Wiener Donauinsel kurz nach Kaisermühlen

Bei der Steinspornbrücke wechsle ich auf die andere Seite der Neuen Donau und halte mich bis zur Abzweigung „Lobgrundstraße“ beim Ölhafen Lobau an den Radweg Richtung Hainburg. Es folgt ein kurzer Abstecher zur Panozzalacke und zu Napoleons Hauptquartier.

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Panozzalacke

Nach dem Ölhafen durchquere ich die obere Lobau beim Lobaumuseum und über das Gebiet des sogenannten „Angelmaiß“. Über die Kasernbrücke erreiche ich sechs Stunden nach meinem Aufbruch von Langenzersdorf in der beginnenden Dämmerung Groß-Enzersdorf.

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Donau-Oder-Kanal

Ich befinde mich hier am Donau-Oder-Kanal beim Eingang zum Nationalpark Donauauen. Bei eben diesem bzw. beim Nationalparkcamp werde ich wegen meiner mitgeführten Kompaktkamera gefragt, ob ich Journalist bin. Diese werden hier nämlich nur dann gerne gesehen, wenn sie fürs Fotografieren oder Filmen eine Genehmigung vorweisen können.

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am Eingang zum Nationalpark Donauauen

Die Untere Lobau wird nicht so häufig frequentiert, wie beispielsweise die Panozzalacke. Jetzt im November ist sie beinahe völlig verlassen und ich bin auf weiter Flur alleine unterwegs, meist entlang der Donaualtarme Eberschüttwasser, Mittelwasser und Kühwörter Wasser.

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Kühwörter Wasser bei  der Gänshaufen Traverse

Wenig später erreiche ich den Marchfelddamm, dem ich mehr oder weniger in gerader Richtung nach Osten folge bis zu einer Wegunterbrechung bei Schönau an der Donau.

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Aulandschaft bei Schönau an der Donau

Der Schlenker hin zu Schönau währt aber nicht lange und bald bin ich wieder auf dem geraden Marchfelddamm bzw. dem Donauradweg. Vorbei am „Schönauer Feld“ und an den „Heustadelböden“ wendet sich mein Weg erst beim Grundboden der  bekannten Ortschaft Orth an der Donau zu.

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Grundboden bei Orth an der Donau

In Orth an der Donau unterbreche ich abermals und komme in einem anderen Jahr wieder hierher zurück, diesmal wieder im Vorfrühling. Der Ausgangspunkt ist der Schlusspunkt vom letzten Mal beim Schloss.

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Schloss Orth

Der Weg führt – erraten! – an der Firma Baxter vorbei wieder zur Donau zurück. Dort befindet sich auch eine damals leider geschlossene Gastwirtschaft, das „Uferhaus“, inmitten einer urigen Aulandschaft.

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beim Uferhaus direkt an der Donau

Wenigstens ist hier  – anders als am Radweg – nicht asphaltiert und ich bleibe fußschonend immer am Donauufer bis ich nach einer guten Stunde über eine Wiese diagonal abzweige und auf Eckartsau zuhalte. An einem Sportplatz am Ortseingang vorbei gehe ich bis ins Ortszentrum vor, wo ich nach rechts zum Schloss hin abbiege.

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Schloss Eckartsau

Und dann bekomme ich einen Vorgeschmack auf das , was mich im Burgenland erwartet: Kilometerlang verläuft der 07er nun auf dem Marchfelddamm bzw. dem Donauradweg in nur leichter Biegung bis Stopfenreuth. Oft ist die Querung der hier stark mäandrierenden Donaualtarme die einzige Abwechslung. Immerhin kommen die schon weithin sichtbaren Erhebungen der westlichsten Karpatenausläufer und somit auch Hainburg langsam näher.

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in der Stopfenreuther Au

Bei Stopfenreuth wendet sich der Weg wieder zur Donau hin. Dort, wo ich auf sie treffe muss ich aber auf einem von LKWs (Baustelle) arg zugerichteten Weg zur Brücke nach Bad Deutsch-Altenburg stapfen. Auf der Brücke selbst erkenne ich in der Ferne mein vorläufiges Ziel am Fuße des Braunsberges und des Hundsheimer Berges.

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auf der Brücke nach Bad Deutsch-Altenburg – Hainburg in Sicht

Nach der Brücke ist mir der Weg schon von meiner 02er-Begehung und vom Jakobsweg Österreich her bekannt. Es geht somit beinahe immer in Donaunähe entlang bis zum Bahnhof.

Damit habe ich bereits einen beträchtlichen Teil des Ostösterreichischen Grenzlandweges hinter mir und bin schon gespannt, was das Nordburgenland dem Weitwanderer zu bieten hat.

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