Archiv der Kategorie: Eisenwurzenweg

Eisenwurzenweg 08: Tag 25 – Wasser statt Champagner

Schon beim Frühstück am nächsten Morgen steht außer Frage, dass wir den Eisenwurzenweg regulär beenden wollen, denn es ist trocken und auch die Sonne lässt sich zaghaft blicken. Vor Mittag sollte kein Regen zu erwarten sein, weit größer ist jedoch unsere Sorge, dass sich über den Karawanken eventuell auch ein Gewitter bilden könnte. Wir haben deshalb keine Zeit zu verlieren Eisenwurzenweg 08: Tag 25 – Wasser statt Champagner weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 24 – Gipfelsturm in den Karawanken

Ein Blick aus dem Fenster während unserer Morgenroutine verirrt sich in einer milchigen, weißgrauen Melange. Diese ist den in der Nähe vorbeifließenden Gewässern Drau und Vellach sowie einigen der Kärntner Seen geschuldet und wir wissen auch, dass sie heute ein rasches Ablaufdatum hat. So erwarten wir einen über weite Strecken Eisenwurzenweg 08: Tag 24 – Gipfelsturm in den Karawanken weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 23 – Pomali nach Vellach

Nur ungefähr zwei Wochen später ist es soweit: Karawanken – wir kommen! Wir??? Nun, für die finale Tour auf dem Eisenwurzenweg sichere ich mir die Begleitung des Weitwanderkollegen Gert (Gtwo), der ebenso wie ich zum Sprung an das Ende des 08ers ansetzt und auch zahlreiche Bilder von der Wanderung beisteuert. Ursprünglich hätten wir sogar zu dritt sein sollen, doch Eisenwurzenweg 08: Tag 23 – Pomali nach Vellach weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 22 – Abstieg zur Drau

Wenn auf höher gelegenen Alm- oder Karstgebieten der Nebel einfällt, sieht man nicht selten nur noch die nächsten Meter vor sich und läuft Gefahr, sich in der undurchdringlich scheinenden grau-weißen Suppe zu verirren. Kommen dann noch Wind und Nässe hinzu, kann es für Wanderer schnell gefährlich werden. Das weitläufige Hochschwab-Massiv oder das Tote Gebirge in den Nordalpen sind bei schlechtem Wetter nebelanfällige Gebiete, welche man unter diesen Umständen eher meiden sollte. Auf den Almböden der Kärntner Saualpe schätze ich diese Gefahr Eisenwurzenweg 08: Tag 22 – Abstieg zur Drau weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 21 – Warum ich auf der Saualpe mehrmals Schwein habe

Das Naturfreundehaus Klippitztörl liegt zentral in den Lavanttaler Alpen eingebettet. Zu dieser Gebirgskette in den österreichischen Zentralalpen zählen die Seetaler Alpen genau so wie die Saualpe südlich davon. Die Abgrenzung ist nicht ganz eindeutig. Während sich die Seetaler Alpen laut Definition vom oberen Murtal bis zum Klippitztörl erstrecken, wird gleichzeitig der sich etwas nördlich des Passes erhebende Hohenwart Eisenwurzenweg 08: Tag 21 – Warum ich auf der Saualpe mehrmals Schwein habe weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 20 – Weit gereist zum Zirbengeist

Die Aussicht aus meinem Zimmerfenster ist ziemlich mau. Das liegt nicht an witterungsbedingtem Unbill wie beispielsweise Nebel, denn die Luft im Freien ist klar und nicht weit über dem Gefrierpunkt temperiert. Viel mehr zeichnen die im Laufe der Jahre in die Höhe geschossenen Nadelbäume dafür verantwortlich, dass mein morgendlicher Blick ins Steirische nun im „grünen Bereich“ endet. Ich brauche mich darum nicht lange mit Melancholie oder Ähnlichem aufzuhalten, sondern Eisenwurzenweg 08: Tag 20 – Weit gereist zum Zirbengeist weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 19 – In die Seetaler Alpen mit einleitendem „Drei-Hütten-Roulette“

Nach nicht einmal drei Wochen Unterbrechung stehe ich wieder an der Murbrücke in Judenburg und entscheide mich, via „Vorstadtvariante“ die Seetaler Alpen in Angriff zu nehmen. Es ist eine Reise ins Blaue, denn am Vortag war es nicht möglich, rund um den Zirbitzkogel einen Schlafplatz zu reservieren. Die kurzfristigen und erfolglosen Anrufversuche Eisenwurzenweg 08: Tag 19 – In die Seetaler Alpen mit einleitendem „Drei-Hütten-Roulette“ weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 18 – Der Weg über die Gaaler Höhe

Vom nächtlichen Regen bekomme ich nichts mit. Nach dem Aufstehen darf ich mir sogar kurzzeitig Hoffnungen auf ein paar Sonnenstrahlen machen, doch der Sonne wird den gesamten Tag über der Durchbruch durch die Wolkendecke nicht gelingen. Um sieben Uhr ist das Frühstück vereinbart und dabei bietet sich auch eine letzte Gelegenheit für eine kurze Eisenwurzenweg 08: Tag 18 – Der Weg über die Gaaler Höhe weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 17 – Ein gegenläufiger Spaziergang 0.2

Ein Hauch von Weitwandernostalgie ist zu spüren, wenn ich an die bevorstehende Wanderung zum Ingeringsee denke. Hier war ich vor ein paar Jahren bereits einmal. Damals kam ich vom See hierher zur Bergerhube, um meine Begehung des Zentralalpenweges über das Knaudachtörl hinter den beiden Grießsteinen weiter zum Sonntagskogel und nach Hohentauern voranzubringen. Leider muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich Eisenwurzenweg 08: Tag 17 – Ein gegenläufiger Spaziergang 0.2 weiterlesen

Eisenwurzenweg 08: Tag 16 – Hinter Trieben am Bach

Es gibt Tage, an denen ich einzelne Etappen eines Weitwanderweges ohne große Erwartungen beginne, sei es, dass keine Highlights am Weg liegen, das Gelände meist nur sanft ansteigt oder dass beinahe durchgehend harte Asphalt- oder Schotterwege dem Wanderer als Unterlage dienen. An solch einen Abschnitt der Wegführung des Eisenwurzenweges vom nördlichen Waldviertel in Niederösterreich bis zum Seebergsattel im südöstlichen Kärnten gelange ich bei der Fortsetzung meines Projekts „Vom nördlichsten zum südlichsten Punkt Österreichs“. Somit könnte ich mich beim Schreiben dieses Beitrages eigentlich eher kurz fassen, weil Eisenwurzenweg 08: Tag 16 – Hinter Trieben am Bach weiterlesen